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Schach 04/2016

Wiener Schach Schülerliga Meister 2016


Die Krönung der Schachsaison nach dem Sieg in Arona/Italien
In der Vorrunde als sechster knapp direkt qualifiziert
In der Zwischenrunde als dritter ins Finale aufgestiegen
Im Finale dagegengehalten und letztlich alles gewonnen
Mann des Finales war Viktor Gmeiner 6C!


Schachmeisterschaft Wien 2016 (1)

Er steht für das Team und obwohl er nur eine Partie spielte und diese am schnellsten wegen des Läutens seines Handys bei besserer Stellung verlor waren weder er noch die andern vier von der Vision erster Platz und Bundesfinale abzubringen.

Schachmeisterschaft Wien 2016 (2)

Das Finale begann ausgesprochen gut mit einem 3:1 gegen den Vorrundensieger und Zweiten der Zwischenrunde dem Wiedner Gürtel. Lediglich Dominik Djurak 6A kam mit den Bedingungen noch nicht so gut zurecht und musste eine Niederlage einstecken. Nathan Cabala 4A auf Brett 1 konnte sicher gewinnen, obwohl er elomässig der schwächste der vier Spieler am ersten Brett war. Rainer Schneck 8A hielt eine bereits in der Eröffnung schlecht verlaufene Partie lange aufrecht und konnte letztlich dank seiner Routine noch glücklich gewinnen.  Eine fast sichere Bank an diesem Finaltag war auf Brett 4 und in der Mannschaftsaufstellung auf 5 gesetzt Phillip Grzywacz 4C, der die erste wie auch die zweite Partie souverän für sich entscheiden konnte. Nach diesem gelungenen Einstieg kam es zum Duell mit den Außenseitern der Kundmanngasse A. Auf Brett 1 musste Nathan in den Infight mit Christian Iro (1900 Elo), den er von der Eröffnung an stark unter Druck setzen konnte und wo er letztlich bei klar gewonnener Stellung in Zeitnot in ein Remis einwilligen musste. Auf Brett 3 kam Viktor Gmeiner 6C zum Einsatz nachdem Rainer Schneck pausierte. In einer italienischen Eröffnung sah alles ganz gut aus, ehe das Klingeln seines Handys der Partie eine abrupte Niederlage bescherte. Dominik auf Brett 2 spielte wieder eine gute Partie, musste jedoch auch diesmal den ganzen Punkt hergeben. Mit dem Sieg von Phillip reichte es nur mehr zu einer 1 ½ zu 2 ½ Niederlage.

Schachmeisterschaft Wien 2016 (3)

Dennoch lagen wir vor der letzten und entscheidenden Runde knappest mit ½ Punkt vor der Kundmanngasse, der Maroltingergasse und einen Punkt vor dem Wiedner Gymnasium. Jeder konnte sich also den ersten Platz und damit den Titel holen. Mit einem Unentschieden gegen die Maroltingergasse war der zweite Platz abgesichert. Doch die hungrigen Spieler wollten mehr. Der Verlauf für das GRG 21 war sehr günstig: Auf den Brettern 2 und 3 verliefen die zügigen Partien zunächst für Dominik Djurak ausgezeichnet und dann auch mit Dauer des Spieles für Rainer Schneck, der einen kleinen Vorteil beständig ausbauen konnte und somit stand es relativ schnell bereits 2:0. Damit war der 2. Rang abgesichert. Auf Brett 1 wollte Nathan auch in seiner 3. Begegnung nicht punktelos bleiben und wehrte sich gegen einen furiosen Angriff von Felix Blohberger (1900 Elo) mit allen Mitteln, musste sich jedoch letztlich geschlagen geben. Eine hervorragende Partie von beiden Seiten. Inzwischen stand es in der zweiten Begegnung zwischen dem Wiedner Gymnasium und der Kundmanngasse bereits 3:0 und damit hing alles an den beiden letzten Partien, die noch im Laufen waren. Phillip spielte wieder eine ausgezeichnete Partie allerdings war nach über vier Stunden Spielzeit bereits eine gewisse Ermüdung erkennbar. Zunächst lag er eine Figur vorne, dann zwei Bauern. Inzwischen endete die andere Partie auf Brett eins mit einem Unentschieden. Nach langem Zögern Phillips, der einen klaren Vorsprung in keinen Vorsprung mehr verwandelt hat war bereits zu befürchten, dass er vielleicht sogar das notwendige Unentschieden noch aus der Hand geben würde, willigte er doch in ein Unentschieden ein. Damit waren die Franklinstraße und die Wiedner Schule mit je 7 Punkten gemeinsam vorne. Letztlich entschied die erste Runde mit dem direkten Duell und wir standen mit zwei Unterstufenspielern als Sieger des Oberstufenbewerbes fest. Herzliche Gratulation an alle Beteiligten. Die Ausgeglichenheit des Teams auf hohem Niveau gab schließlich den  Ausschlag für diesen Erfolg.  

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