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Schacherfolge 11/2016

Köln Venedig Wien Novara 2016


Köln Liebfrauenschule 10. – 12. November 2016
Manuel Engel 6A Gesamtturnier-Topscorer mit 7/7!
Das Team U19 wird Gesamtdritter!!!
3 x Rang 2 in den U19-Brettwertungen
U15   belegt Rang 8 von 21


Schacherfolge 11/2016

Köln 2016 oder
Wie es ist zu Karnevalsbeginn am 11. 11. um 11 Uhr 11 in Köln zu sein.

Köln, das kann man sagen, war für das GRG21 Franklinstraße 21 eine Reise wert. Es präsentierte sich zunächst nass und kalt ehe die Sonne am Freitag zum Karnevalsbeginn durchkam. Die Zugfahrt hat sich bewährt und der Pflichtbesuch des Doms und anschließender Besteigung des Turmes mit den 509 Stufen startete unser Besuchsprogramm. Die Altstadt und das Schokolademuseum folgten später ebenso kleinere Begegnungen mit Käthe Kollwitz oder dem Denkmal für Edith Stein.

Schachlich legte sich der Schwerpunkt auf die letztjährige U16 Siegermannschaft in Arona, die in gleicher Besetzung antrat. Allerdings wurde das Team, das mit dem dritten Rang erfolgreich in den U19-Berwerb einstieg von der Leistung Manuel Engels 6A noch in den Schattengestellt. Manuel schaffte es als einziger der 160 SpielerInnen alle 7 Partien zu gewinnen und erntete dafür den Siegerpokal der Wertung für das Brett 2 bei den U15. Herzliche Gratulation für dieses Wahnsinnsergebnis, das dem U15 Team schließlich noch auf Rang 8 verhalf.

Nathan Cabala 5A mit 5,5 aus 7, Dominik Djurak 7A mit 2,5 aus 7, Phillip Grzywacz 5C mit 6 aus 7 und Viktor Gmeiner 7C mit 5,5 aus 7 erzielten ein starkes Ergebnis und belegten gleich dreimal den zweiten Rang in der Brettwertung. Der ehrgeizige Phillip Grzywacz haderte dabei etwas mit dem Schicksal, da ihm im Ringen um Rang 1 lediglich ein halber Buchholzwertungspunkt fehlte obwohl er die Partie gegen den vor ihm gewerteten Spieler aus Venedig gewinnen konnte. Ebenso wie Nathan (und natürlich Manuel) beendete er das Turnier ohne Niederlage. In Anbetracht der gegnerischen Stärke war Nathan sehr zufrieden, Dominik fehlte etwas die Spielpraxis stand mit seinen Partien oft auf des Messers Schneide, rang gelegentlich mit der Zeit und spielte dennoch auf Brett 2 eine nicht unerhebliche Rolle für das Team. Er wurde in der Brettwertung2 Zehnter. Respekt für die kontinuierlichen Erfolge der glorreichen Vier.

Klar war, dass das ganz neu formierte Team der U15 nicht ganz vorne zu finden sein würde. Erazem Cerc 5C, Manuel Engel 6A auf den Spitzenbrettern sollten durchaus mithalten können, ein großes Fragezeichen waren die noch unerfahrenen Fabian Kriha 2E und Nikolai Moser 2D, die für die geplanten Schüler aus der 6. Klasse zum Zug kamen. Von der Großtat Manuels war vorhin schon zu lesen. Erazems Auftritt bei diesem großen Turnier auf Brett eins konnte sich sehen lassen. Siebter wurde er in der Brettwertung mit vier Punkten aus 7 Partien und mit der höchsten Buchholzwertung (30,0) aller Spieler wird die Stärke seiner Gegner noch einmal unterstrichen. Fabian Kriha 2A tat sich am schwersten und rang um jeden halben Punkt zunächst unglücklich schließlich schaffte er 1,5 Punkte in seinem Einstiegsturnier. Bereits gefestigter präsentierte sich Nikolai Moser, der bereits auf der Stufe der Über- und Unterschätzung von GegnerInnen Gefahr lief Punkte zu lassen. Die Platzierung auf Rang 8 von 21 Teams entspricht den höheren Erwartungen, in diesem Team mit vielen „Unbekannten“.     

Nach der Siegerehrung bis 14.15 Uhr stand eine Stärkung in der Pizzeria auf dem Programm, wurde doch samstags noch von 9.00 bis 13.45 Uhr praktisch durchgehend gespielt und da die Schule geschlossen war, gab es auch nicht wie am Vortag ein Mittagessen für alle. Im Anschluss kämpften wir uns durch die Stadt in Richtung Dom, Ludwig Museum, Bahnhof und Hohenzollernbrücke, bewunderten die schier unzähligen Schlösser auf dem Brückenzaun, überquerten bei eisiger Kälte den Rhein und genossen vom LWR-Turm aus den Blick über das nächtlich beleuchtete Köln und über manche Stadtgrenzen hinweg Richtung Bonn, Leverkusen und den mächtigen, beherrschenden Rhein entlang. Zufrieden stiegen wir bei leichter Verspätung unter dem Kölner Metallbogen in den Zug ein und kamen nach dem mehr oder weniger ausgiebigen Schlaf an manchen angezuckerten Wiesen vorbei planmässig im Hauptbahnhof in Wien an.


Köln Liebfrauenschule 10. – 12. November 2016
Manuel Engel 6A holt 7 Siegen in 7 Partien!
Das Team U19 wird Gesamtdritter
3 x Rang 2 in der Brettwertung
U15  belegt Rang 8

Köln 2016 oder
Wie es ist zu Karnevalsbeginn am 11. 11. um 11 Uhr 11 in Köln zu sein.


Kapitel 1
Von der Abreise, die programmgemäß verlief.
Kapitel 2
Von der Ankunft am Hauptbahnhof gleich neben dem Dom,
dem Bezug des Quartiers im Jugendgästehaus.
Kapitel 3
Der Einzug in den Dom und der Besuch bei den Heiligen Dreikönigen
dazu das Erklimmen der 509 Stufen.
Kapitel 4
Die Hohe Straße entlang zum Mahl bei Subways oder so
Kapitel 5
Von der Alten Stadt zum Schokomuseum am Rhein.
Kapitel 6
Ein kurzer Besuch beim Edith Stein Denkmal und die Rückreise
mit der 18er zur Boltensterngasse zum Jugendgästehaus Riehl
Kapitel 7
Von Abendessen, Werwölfen und Schachträumen
Kapitel 8
Vom kurzen Aufstehen, kurzem Frühstück und der Reise zur Liebfrauenschule
Kapitel 9
Von der verkleideten Stadt, die beginnt verrückt zu werden
Kapitel 10
Als die Nervosität zu steigen begann und der Startschuss fiel.
Kapitel 11
Köln 2016 oder
Wie es ist zu Karnevalsbeginn am 11. 11. um 11 Uhr 11 in Köln zu sein.
Kapitel 12
Von Erfolgen und Niederlagen, Patts und Matts, Erfahrenen und Unerfahrenen
Kapitel 13
Von der Einladung zum Schulmittagessen mit Gulasch, Nudeln und Berlinern
ohne Halver Hahn und ohne Kölsch natürlich
Kapitel 14
Als volle Konzentration herrschte, Träume von ersten Plätzen, Brettwertungen,
ersten Einzelsiegen und die Spannung ob das Schäfermatt klappt
Kapitel 15
Von einer verrückten Rückreise zum Jugendgästehaus, der Stadt im Ausnahmezustand
der Überfüllung der Öffis, der Innenstadt, nur raus aus dem Wahnsinn.
Kapitel 16
Vom Abend im Gästehaus, lustigen Karnevalsgästen, Spielen und einem Spaziergang
an der Rheinpromenade mit furiosem Polizeieinsatz
Kapitel 17
Der Morgenstress bei Aufstehen, Koffer packen, Zimmer räumen und Frühstücken.
Kapitel 18
Als an ruhigem Morgen die Linien 7 und 1 unsere Geduld forderten
Kapitel 19
Von einem Intensivschachvormittag von 9.00 bis 13.45 Uhr eines großartigen Turniers
Kapitel 20
Vom selber spielen, knappen Niederlagen, feinen Erfolgen, Begeisterung, überraschenden Entdeckungen, Analysen und neuen Erfahrungen
Kapitel 21
Von der Siegerehrung der besten Spieler, Teams und Stadt
Kapitel 22
Vom mehr als berechtigten Dank an den/die Veranstalter, den Schiedsrichter, die Liebfrauenschule und der Ankündigung von Venedig 2017
Kapitel 23
Müde und hungrig fallen wir in die Pizzeria ein um uns zu stärken.
Kapitel 24
Vom Wahnsinnsnachkarnevalsbeginnsamstagabend mit dem Schwein im Zentrum, der Hohenzollernbrücke und dem Blick vom LVR-Turm auf die winterkalte, nächtliche Stadt
Kapitel 25
Als wir uns beim Gepäckholen aufwärmten und unseren Aufenthalt am Bahnhof ausklingen ließen
Kapitel 26
Davon, dass früher, später oder sehr viel später im Nachtzug alle in den Schlaf fielen und der schnellen Ankunft im Hauptbahnhof
Kapitel 27
Von den vielen verschiedenen Dingen, die erzählt werden, wenn viele eine Reise tun, womit diese Geschichte erst so richtig beginnt