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Schach 03/2018

Bericht Schach Zwischenrunde Oberstufe


Haus des Schachsports Freitag, 2. März 2018
FINALE – GOTT SEI DANK
DAS WAR KNAPP, BIS ZULETZT SPANNUNG PUR!
ERST MIT DER ZWEITWERTUNG AUFGESTIEGEN!!!
Phillip Grzywacz 6A rettet den Aufstieg in letzter Sekunde.
Als klarer Vorrundensieger fast am Finaleinzug gescheitert.


Ergebnisse unter www.schachimedes.at Schülerliga bzw. www.chess-results.com

Schach Zwischenrunde Oberstufe 03/2018

Die Marschrichtung für das erfolgsverwöhnte Team der Oberstufe hieß ganz klar Finale mit dem großen Ziel den Titel wie letztes Jahr wieder zu verteidigen.

Der Start verlief bereits überraschend, da gegen die schließlich fünftplatzierte Wiedner B nur 3 Punkte geholt werden konnten und Dominik Djurak 8A wegen seiner Zeitprobleme bei besserer Stellung einen Punkt abgeben musste. In Runde 2 ging es gegen das noch stärkere Team von Wieden A, einem Duell der vermeintlich beiden stärksten Teams in der Gruppe A. Es gab dabei die erste Niederlage, wobei sowohl Nathan Cabala 5A als auch Viktor Gmeiner 8C verloren, Dominik konnte gewinnen und Phillip Grzywacz 6C erzielte ein Unentschieden auf Brett 2.

In der dritten Runde kam es zum Duell mit Alterlaa, wobei wir klarer Favorit waren und sich Phillip schon sehr auf seinen Lieblingsgegner Constantin Ciocirlan freute. Er konnte seine Partie auch gewinnen. Überraschend erlitt Nathan auf Brett 1 gleich seine zweite Niederlage in Folge. Dominik konnte ebenfalls nicht punkten und so sorgte Manuel Engel 7A für den Punkt, der zumindest das Unentschieden in Mannschaftspunkten sicherte. Damit war klar: In den letzten beiden Runden mussten wichtige Punkte geholt werden. Doch das Team kam nicht richtig auf Touren und auch hier gegen Wieden B reichte es zwar zu einem neuerlichen Erfolg, knapp mit 2,5 zu 1,5 Punkten. Nun kam alles auf die letzte Runde an. Unmittelbare Gegner um den zweiten Rang in Gruppe A waren die Pichelmayergasse, gegen die zumindest mit 2,5 Punkten gewonnen werden musste und dazu Alterlaa, dem bereits 1 Punkt gegen Wieden A reichen konnte, zumindest mussten wir dann 3 Punkte erzielen. Die letzte Runde um Platz zwei verlief extrem spannend, so wie in allen anderen Unter- und Oberstufen Zwischenrunden auch. Nathan siegte, Viktor siegte, Dominik verlor. Phillip musste auf alle Fälle ein Remis erreichen, damit wir vor der Pichelmayergasse sein würden. Inzwischen stand es bei Wieden A gegen Alterlaa 2,5 : 0,5. Die vierte Partie auf Brett 4 war lange ausgeglichen mit Vorteilen für Wieden A, das letztlich auch diese Partie für sich entscheiden konnte. Damit war klar: Alterlaa konnte in jeder Variante nur mehr Dritter werden.

Die Spannung auf Brett 2 war auf dem Höhepunkt. Phillip stand schlecht. Auch der gegnerische König war nicht ideal positioniert. Die Zeit lief und bei Phillip zählten schon die letzten Sekunden herunter. Er drückt auf die Uhr, stoppt sie, holt den Schiedsrichter. Er reklamiert Dauerschach bzw. Zugwiederholung. Der Schiedsrichter sagt: „Weiterspielen!“ Die „Klappe“ der elektronischen Uhr, das Fähnchen scheint auf. Der Schiedsrichter entscheidet auf Unentschieden. Durchatmen. Glück gehabt.

Für das Finale mit längerer Bedenkzeit werden die Karten Gott sei Dank neu durchmischt. Allerdings ist die Frage, ob die beiden Herren der Maturaklassen nicht zum Einsatz bei der VWA-Präsentation gerufen werden. Die Mission Titelverteidigung ist keinesfalls ein Selbstläufer. Alles ist möglich. Herzliche Gratulation zum neuerlichen Finaleinzug!

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